Per la discrizione della tecnica della punta d'argento, vi lascio alle parole di Cennino Cennini. Qui alcuni estratti dal suo "Libro dell'arte" del 1400:

CENNINO EINFÜGEN

 

Sebbene l'imprimitura ancora oggi possa essere realizzata in questo modo, esistono anche possibilità contemporanee: Un modo molto semplice è quello di comprare Grundierweiß (può essere quello già pronto con legante acrilico) e mescolare questo con Litopone ammolato. Questo pigmento contenente zolfo causa l'ossidazione con l'abrasione dell'argento della punta. La particolare tonalità seppia si sviluppa via via.

Per ottenere tonalità pastello della carta, è invece possibile aggiungere al colore pigmenti colorati. Con una consistenza simile a quella dello yogurt, lo si applica sulla carta con un piccolo pennello a rullo dal centro-fai-da-te.

Personalmente ho sperimentato a lungo con diversi tipi di carta e utilizzo per lo più superfici relativamente poco strutturate e carta sottile di piccolo formato. Quando è asciutta, al fine di lisciare la carta gessata, la presso in libri spessi. Per non che si onduli, la si può anche fissare con dell'adesivo prima della gessatura come per i dipinti ad acquarello.

 

Disegno in alto: Autoritratto di Albrecht Dürer a 13 anni. Punta d'argento.

 

 

 

      Wie man auf dem Täfelchen zu zeichnen beginnt und in welcher Reihenfolge.

• Kap.5 Wie gesagt wurde, beginnst du mit dem Zeichnen. Es ist hilfreich für dich, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten, um beginnen zu können, möglichst wahrheitsgetreu zu zeichnen. Fürs Erste nimm ein Täfelchen aus Buxbaum, jede Seite eine Handlänge, wohl geglättet und rein, nämlich mit klarem Wasser gewaschen, mit Pulver aus Sepiaschalen gerieben und geglättet, und zwar mit denen, die die Goldschmiede zum Abformen benutzen. Wenn nun das Täfelchen gut getrocknet ist, nimm genügend Knochen, die zwei Stunden lang gemahlen wurden, soviel wie nötig, je feiner desto besser. Dann nimm das Knochenpulver zusammen und hebe es, in ein trockenes Papier gewickelt, auf. Und wenn du damit ein solches Täfelchen grundieren musst, so nimm etwas weniger als eine halbe Bohne groß von diesem Knochenstaub oder noch weniger. Mische denselben mit Speichel und verteile ihn über das ganze Täfelchen, indem du ihn mit dem Daumen ausbreitest. Und ehe es trocknet, halte das Täfelchen mit der Linken und schlage so mit den Fingerspitzen der Rechten darauf, bis du siehst, dass es völlig trocken ist. Und so wird an allen Stellen das Knochenpulver gleichmäßig aufgetragen.

 

                      Wie man auf verschiedene Arten von Tafeln zeichnet.

• Kap.6  Zu eben diesem ist ein Täfelchen von genügend altem Feigenholz gut. Auch gewisse Täfelchen, die bei Kaufleuten benutzt werden und aus Pergament bestehen, welches mit Gips grundiert und mit Bleiweiß bedeckt sind. Das Auftragen des Knochenmehls erfolgt in der beschriebenen Weise.

 

 

                  Welche Art von Knochen zum Grundieren der Tafeln gut ist.

• Kap.7 Es ist nötig zu wissen, welcher Knochen tauglich ist. Nimm den Knochen von den Rippen und den Flügeln der Henne oder des Kapauns. Je älter desto besser; wie du sie unter dem Tische findest, lege sie ins Feuer und sobald du siehst, dass sie gut weiß geworden sind, mehr noch als Asche, so nimm sie heraus und mahle sie gut mit dem Porphyrstein und gebrauche sie danach so, wie ich oben gesagt habe.

 

                                                        Wie man mit dem Stift zu zeichnen beginnt und bei welchem Licht.

• Kap.8 Auch der Knochen von der Keule oder der Schulter des Hammels ist gut, auf die gesagte Art gebrannt. Dann aber nimm einen Stift aus Silber oder Kupfer oder woraus sonst, nur dass die Spitze silbern sei, fein, geglättet und schön. Dann beginne nach dem Vorbild leichte Sachen zu entwerfen, so viel du kannst, um die Hand zu üben, und mit so leicht die Tafel berührendem Stifte, dass kaum sichtbar ist, was du zu zeichnen beginnst. Deine Striche nehmen zu, indem mehrmaliges Hin- und Herziehen den Schatten hervorbringt. Möchtest du es dunkler machen? Je dunkler du die Schatten an den Umrissen haben willst, um so häufiger kehre zurück; und gehe im entgegengesetzten Fall wenig über die lichten Stellen.

Und es seien, auf dass du solches ersehen könnest, das Sonnenlicht, dein Augenlicht und deine Hand Wegweiser und Führer; denn ohne diese drei Dinge lässt sich nichts richtig unternehmen. Aber mache, wenn du zeichnest, dass du gemäßigtes Licht hast und die Sonne dir von links einfällt. Und so fange an, dich im Zeichnen zu üben, nur wenig an einem Tag, damit es dir nicht lästig und leid wird.

 

                                          Wie du je nach der Bescha enheit des Lichtes deinen Figuren das Hell und Dunkel

                                                 (chiaro e schuro)geben sollst und ihnen dadurch Relief (rilievo) verleihst.

• Kap.9 Falls es dir zufällig beim Zeichnen und Entwerfen in Kapellen, oder beim Malen an andern ungünstigen Orten geschähe, dass du das Licht nicht auf deiner Hand haben könntest oder so, wie du es gewohnt bist, dann musst du deinen Figuren oder Zeichnungen mehr nach der Stellung der Fenster in den Räumen, die dir Licht spenden können, ihr Relief geben. Und so bringe, dem Licht folgend, von welcher Seite es kommt, dein Licht und Dunkel auf besagte Weise an. Und wenn dir das Licht mitten ins Gesicht oder eigentlich dem Blick entgegen fiele und glänzte, so bilde dein Relief auf ähnliche Art hell, und das Dunkle nach angegebener Regel. Und wenn das Licht aus einem Fenster günstig wäre, das größer ist als ein anderes in diesem Raum, so folge immer dem besseren Licht und wolle es vernünftigerweise nutzen und ihm folgen, da dein Werk, wenn dieses fehlte, ohne Relief eine einfältige und mit wenig Meisterschaft gefertigte Sache wäre.

 

 Buona fortuna!

 

 

Disegno in alto: Autoritratto di Albrecht Dürer a 13 anni. Punta d'argento.